Das war eine neue Bestmarke für den erfolgsverwöhnten BVB. Nach exakt 78 Minuten war die erste Partie der Rückrunde in der 2. Tischtennis-Bundesliga beendet.

 Mit 6:0 beim TV Leiselheim traten die Borussen den Heimweg von Worms nach Dortmund an. Das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Tabellenführer BVB und dem Zweitplatzierten Bad Homburg geht damit auch acht Spieltage vor dem Saisonende weiter. Die Hessen gewannen souverän mit 6:1 gegen TTC Jülich, der damit als Drittplatzierter bereits sechs Minuspunkte hinter dem BVB zurückliegt.

Natürlich hatte Evgeny Fadeev bereits im Vorfeld mit einem klaren Sieg gerechnet, hatte Leiselheim doch in der Winterpause zwei seiner wichtigsten Spieler verloren und geht in der Rückrunde mit einer extrem jungen und unerfahrenen Mannschaft an den Start. Der Abstieg dürfte für die Rheinland-Pfälzer so nicht mehr zu verhindern sein. Doch ein 6:0-Erfolg innerhalb von nur 78 Minuten mit nur einem einzigen Satzverlust ist auch für einen routinierten Sportlichen Leiter nicht an der Tagesordnung. "Wir sind wirklich in einer extrem guten Verfassung. Und Leiselheim hat sich nicht einfach aufgegeben, hat uns die Punkte nicht geschenkt. Das ist eine junge und gute Truppe, die bereits mit Blick auf die 3. Liga die Spiele angeht", so das Fazit von Fadeev.Das Ergebnis ist in der Tat überragend. Den einzigen Satz überhaupt musste Dennis Klein beim 3:1-Erfolg im Spitzenspiel gegen Tobias Sältzer mit 8:11 im dritten Satz abgeben. Dafür revanchierte sich Klein dann im Schlusssatz mit dem deutlichsten Einzelsieg des Tages. Ganze zwei Punkte gestattete der Dortmunder seinem Gegenüber beim 2:11.Die nächste Aufgabe wartet auf den Tabellenführer am Sonntag, 28. Januar, beim Tabellenvorletzten TTC Passau.

Doppel:
Tobias Sältzer/Kevin Fu - Simon Berglund/Erik Bottroff 0:3 (8:11 9:11 4:11)
Aleksandar Grujic/Richard Strieder - Dennis Klein/Kirill Fadeev 0:3 (2:11 4:11 2:11)

Einzel:
Sältzer- Klein 1:3 (5:11 5:11 11:8 2:11)
Fu - Berglund 0:3 (4:11 8:11 7:11)
Grujic - Fadeev 0:3 (6:11 4:11 5:11)Strieder - Bottroff 0:3 (3:11 3:11 4:11)

(Quelle: Ruhrnachrichten)