Die Saison 2020/2021 wurde durch den DTTB coronabedingt annulliert und für beendet erklärt. Ab sofort kann mit den Planungen für die kommende Saison begonnen werden.

Zwei, Spiele 3-1 Punkte. Saison vorbei. Tischtennis Zweitligist Borussia Dortmund kann ab sofort mit den Planungen für die kommende Spielzeit beginnen, denn der Deutsche Tischtennis Bund (DTTB) hat am Dienstag Abend vor 1 einer Woche die Saison von der Oberliga bis zum Bundesliga-Unterhaus annulliert. Tags zuvor hatte der Westdeutsche Verband (WTTV) noch ein Szenario für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs in den unteren Klassen vorgestellt, obwohl zum Beispiel in Hessen und Bayern schon länger nichts mehr geht.

"Die Entscheidung hat uns ein bisschen überrascht, denn in anderen zweiten Ligen, wie Volleyball oder Basketball wird auch weitergespielt. Und Tischtennis ist nun gerade kein Kontaktsport", wunderte sich BVB Abteilungsleiter Bernd Möllmann, der das sportliche Saison Aus, "natürlich akzeptiert. Aber das Sportlerherz denkt anders, dem tut das weh".

Beim BVB sind die 1. Mannschaft in Liga 2 und die "Zweite" in der Regionalliga betroffen, die ab sofort mit den Zukunftsplanungen beginnen können, denn die Spielzeit 2020/2021 wird in diesen Ligen für ungültig erklärt und damit behandelt, als hätte sie nicht stattgefunden.

"Das Präsidium hat sich diese Entscheidung wahrscheinlich nicht leicht gemacht, aber sie ist aus unserer Sicht unumgänglich gewesen", sagt die für den Leistungssport zuständige DTTB-Vize Präsidentin Heike Ahlert. "Wir hatten bis zuletzt gehofft, dass wir die im November beschlossene Einfachrunde zu Ende spielen können und sei es ggf. mit Blockspieltagen. Es sind eine Reihe von Gründen, die uns zum Abbruch bewogen haben."

Verträge neu verhandeln

Für Möllmann heißt das nun, die auslaufenden Verträge mit Neuzugang Dennis Klein und BVB-Ungar Krisztian Nagy neu zu verhandeln. "Ich bin in guten Gesprächen mit den Spielern, brauche aber auch noch das Okay von BVB-Präsident Dr. Rauball", verrät der Abteilungschef der Schwarz-Gelben, der sich in einer Zweitliga-Konferenz gemeinsam mit Köln für eine Saison Fortsetzung unter definierten Corona-Bedingungen stark gemacht hatte.

Der Plan: Spiele ohne Seitenwechsel, mit Ballkindern und mehreren Bällen, die zwischenzeitlich desinfiziert würden. in einer großen Halle wie zum Beispiel im Tischtennis-Leistungszentrum Düsseldorf. Vergebens. Möllmann hofft nun: "Es wäre schön, wenn in Dortmund die Inzidenz unter 35 sinkt und wir endlich in die Sporthallen dürfen."

Quelle: Ruhr Nachrichten; Autor: Petra Nachtigäller