Es geht gegen den Zweiten.

Die Vorwoche mit der 0:6-Pleite in Mainz ist abgehakt. Nach den Ausfällen von Dennis Klein, Erik Bottroff und Krisztian Nagy war nur noch Kiril Fadeev aus dem Stamm-Quartett übrig. Zum Einsatz kamen neben dem 45 Jahre alten BVB-Routinier Evgeny Fadeev auch die Youngster Marco Panic und Wim Verdonschot aus der Regionalliga Mannschaft. Von einem ernsthaften Vergleich war daher keine Rede.

Nur eine Woche danach steht der Spitzenreiter der 2. Tischtennis-Bundesliga am Sonntag um 14:00 Uhr in Jülich erneut vor einem Härtetest. Diesmal wartet der ungeschlagene Tabellenzweite TTC Indeland Jülich auf die Borussen. "Jülich ist eine bärenstarke Truppe. Besonders die beiden Doppel und ihre Nummer 1, der Niederländer Robin Devos, werden eine Herausforderung sein", so Abteilungsleiter Bernd Möllmann.

Dennis Klein und Erik Bottroff sind wieder zurück, ob sie nach ihrer gerade erst überstandenen Erkältung allerdings auch ihre alte Leistungsstärke zurück haben, ist ungewiss. Im unteren Paarkreuz sind Krisztian Nagy und Kirill Fadeev gefordert. Sollten die Jülicher Hiromu Kobayaschi einfliegen lassen, wäre die Aufgabe noch anspruchsvoller. Zwar sind die Jülicher bislang noch ungeschlagen, kassierten aber am vergange nen Spieltag gegen Bad Hamm ihren ersten Verlustpunkt beim 5:5. Robin Devos, Ewout Ooostwoudere, Laurens Tromer und Florian Cnudde sind also schlagbar. Zur Erinnerung: Am ersten Spieltag besiegte der BVB Bad Hamm mit 6:4. Möllmann: "Mit einem Punkt wären wir zufrieden."