Was man über den kommenden Gegner der BVB-Tischtennisspieler aktuell sagen soll?

Jede Menge, auch wenn der TV Hilpoltstein erst ein Spiel in der 2. Bundesliga absolviert hat. "Das 0:6 gegen Mainz hat wenig Aussagekraft", erklärte BVB-Abteilungsleiter Bernd Möllmann. Sonntag ab 14 Uhr wird in Hilpoltstein südlich von Nürnberg gespielt. Sollten sich die Borussen erneut durchsetzen, wäre das der vierte Sieg in Folge.

Doch so weit will Möllmann noch nicht denke. Er spricht von einem Spiel auf Augenhöhe und sagt: "HIlpoltstein musste gegen Mainz mit einem Ersatzspieler antreten, das ist nicht zu vergleichen. Außerdem wurden viel Spiele in Mainz erst im fünften Satz entschieden. Das unterstreicht, wie eng es war."

Die Borussen Dennis Klein, Erik Bottroff, Krisztian Nagy und Kirill Fadeev müssen also aufpassen, wenn sie am Sonntag auf den Doppel-Spezialisten Alexander Flemming (wurde schonmal DM-Dritter zusammen mit dem Borussen Erik Bottroff), Andy Pereira, Petr Fedotov und den Ex-Borussen Hermann Mühlbach treffen. "Hermann ist ein Aufschlagkünstler, der nicht zu unterschätzen ist. Krisztian Nagy hat gegen ihn immer gut ausgesehen, aber ein junger Spieler wie Kirill Fadeev muss sich schon sehr konzentrieren, um erfolgreich zu sein", warnte Möllmann vor den extremen Aufschlägen Mühlbachs.

Wie schon bei den BVB-Siegen gegen Bad Hamm, Berlin und Saarbrücken könnten auch in Hilpoltstein wieder die Doppel entscheidend sein.