Jetzt wird es langsam aber sicher ernst in Sachen Tabellenführung in der 2. Tischtennis-Bundesliga. 

Vor zwei Wochen setzte sich der BVB beim Tabellenvierten in Jülich durch. Jetzt kommt am Sonntag (14 Uhr, Brügmannhalle) der Tabellendritte aus Köln nach Dortmund. Und am 3. Dezember gastieren die Borussen im letzten Spiel des Jahres zum Ende der Hinrunde beim erklärten Meisterschaftsfavoriten in Bad Homburg. Danach wird man sehen, wohin der Weg des BVB führt.

Doch zunächst liegt die Konzentration auf das Heimspiel gegen den 1. FC Köln. Die gute Nachricht dabei. Dennis Klein, Dortmunds Nr. 2, hat seine Erkältung überstanden und steht wieder im Aufgebot. Zuletzt in Jülich fehlte Klein, so dass Wim Verdonschot einsprang, seine Sache aber ausgezeichnet machte. Die Ausgeglichenheit im Team ist vielleicht der größte Pluspunkt des BVB. „Von der Position 1 bis 5 sind wir ganz stark besetzt. Wim Verdonschot hat den Sprung in die 1. Mannschaft sehr, sehr gut geschafft", erklärte Borussias Sportlicher Leiter Evgeny Fadeev absolut zufrieden.

Gegen Köln wird aber wieder das Stamm-Quartett mit Simon Berglund, Dennis Klein, Erik Bottroff und Kirill Fadeev an die Platte gehen. Die Dortmunder treffen dabei auf den Chinesen Lichen Wang, auf den starken Linkshänder Tobias Hippler, die Nr. 239 der Weltrangliste, sowie auf die beiden U23-Nationalspieler Andre Bertelsmeier und Lleyton Ullmann.Bis zur vergangenen Woche, als die Kölner mit 1:6 gegen Bad Homburg verloren, hatte Evgeny Fadeev noch gedacht, dass der Chinese Lichen Wang nicht zu schlagen sei. Nach zwei 0:3-Niederlagen, seine ersten überhaupt in dieser Saison, hat Fadeev nun einen anderen Eindruck gewonnen. „Ich denke", so der Dortmunder, "dass es zwar eng wird, aber wir durchaus leicht favorisiert sind. Simon und und Dennis können das schaffen.

Und auch im unteren Paarkreuz mit Erik und Kirill müssen wir uns nicht verstecken." Zurzeit passe alles zusammen beim BVB, jeder spiele auf einem hohen Niveau, der gesamte Verein sei zufrieden, was da gerade passiere, begründet Fadeev das enorme Selbstbewusstsein.
(Quelle: Ruhrnachrichten)