Die Rechnung ist ziemlich einfach. Vier Punkte fehlte den Tischtennis-Spielern des BVB noch zum Aufstieg ins Oberhaus, dann hat es der Zweitliga-Tabellenführer geschafft. 

Die Grundlage dazu wollen die Dortmunder am Samstagabend (18 Uhr, Brügmannhalle) gegen Hertha BSC Berlin legen. Eine Woche später soll dann der Aufstieg beim Gastspiel in Köln perfekt gemacht werden. Und sollte sich der BVB doch noch einen Fehltritt leisten, wollen die Borussen im direkten Vergleich beim Tabellendritten Jülich am 24. März alles klar machen. Grundsätzlich gilt der Sportliche Leiter Evgeny Fadeev eher als zurückhaltend in Sachen zu optimistischer Prognose. Doch diesmal muss auch Fadeev eingestehen, dass die Situation ziemlich eindeutig ist. "Ich kann es nicht anders sagen, wir sind sicherlich relativ klarer Favorit", so Fadeev.

Was bereits unter normalen Umständen so wäre, aktuell aber durch den Ausfall von Berlins Spitzenspieler Dimitrije Levajac noch deutlicher wird. Der Ex-Borusse, der im vergangenen Sommer zunächst in die französische 1. Liga wechseln wollte, dann aber beim Zweitligisten in Berlin landete, spielt für Serbien bei der am Donnerstag begonnenen Weltmeisterschaft in Süd-Korea. In herber Ausfall für die Hauptstädter, die bereitsm am Samstagabend beim BVB spielen, um einen Tag später in Köln anzutreten.Nach dem Ausfall von Levajac wird mit Krisztian Nagy ein weiterer Ex-Borusse die Nr. 1 der Hertha, an Nr. 2 folgt dann der bereits der 51 Jahre alte Routinier und ehemalige Deutscher Meister Torben Wosik. Damit fällt auch die immer spannende Partie zwischen dem aus Hamm stammenden Wosik und dem fast 30 Jahre jüngeren Kirill Fadeev flach. Der wird gegen Marius Henninger antreten. Wer die Nr. 4 der Berliner ist, stand noch nicht fest.Der BVB spielt auf jeden Fall in Bestbesetzung. Also mit Simon Berglund und Dennis Klein im oberen Paarkreuz. Und mit Erik Bottroff an Position 3 und Kirill Fadeev an Position 4.
(Quelle: Ruhrnachrichten)