Nach dem überraschenden 6:4 gegen Hamm will der BVB heute bei Hertha BSC nachlegen und weitere zwei Punkte holen.

Solche Trainingswochen haben die Tischtennis-Spieler des BVB besonders gern. "Mit dem 6:4 gegen Bad Hamm im Rücken trainiert es sich natürlich besonders motiviert", gab Abteilungsleiter Bernd Möllmann zu, "das war ein echter Big Point für uns". Nach dem Auftaktsieg in der 2. Tischtennis-Bundesliga wollen die Dortmunder am heutigen Samstag beim Hauptstadtverein Hertha BSC nachlegen. Los geht´s um 16 Uhr (Ernst-Reuter-Schule, Bernauer Straße 89, 13355 Berlin). Das sei ein Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe, so Möllmann.

Natürlich seien die Jungs weiter hochmotiviert, so der Abteilungsleiter. Dass die Berliner trotz der happigen 1:6 Auftaktnierderlage gegen den Titelfavoriten 1.FC Köln nicht unterschätzt werden dürfen, versteht sich von selbst. Oben sind sie mit Philipp Floritz und Jakub Kosowski stark besetzt, unten kommen mit Torben Wosik und Fedor Kuzmin zwei sogenannte "Ü40-Spieler", wobei Kuzmin erst 38 Jahre alt ist und beim BVB durchaus bekannt ist. Der Russe spielte in der Saison 2019/20 ein Jahr lang für die Dortmunder, allerdings an Position zwei und nicht an Position vier wie in Berlin. "Das zeige, dass die Berliner richtig gut besetzt sind", unterstrich Möllmann. Eich echter Ü40 ist dagegen Torben Wosik, die Nr.3 der Hertha. 46 Jahre alt ist Wosik, war zwei mal Deutscher Meister gehört zu den erfolgreichsten deutschen Tischtennisspielern und trifft auf den 26 Jahre jüngeren Kirill Fadeev. Der gehörte beim 6:4 Sieg des BVB gegen Bad Hamm zu den absoluten Überraschungen.

Wenn Jugend auf Routine trifft, heißt das im Tischtennis: es treffen zwei höchst unterschiedliche Geschwindigkeiten aufeinander. "Kirill muß versuchen, sein Tempo hochzuhalten", so der Ratschlag von Bernd Möllmann.